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By Stefan Neubert, Hans-Joachim Roth, Erol Yildiz

Der Band greift die aktuelle Diskussion um Multikulturalismus in shape eines interdisziplinären Streitgesprächs zwischen Soziologie, Kulturtheorie und Pädagogik auf und ergänzt sie durch neue theoretische Perspektiven.

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Unter diesen Voraussetzungen ist eine Neubelebung der öffentlichen Sphäre für die politischen Gemeinwesen unverzichtbar, um ihre soziale Vorstellungskraft, ihre utopischen Hoffnungen für die Zukunft zu beflügeln. “ (Benhabib 1998, S. 326) 4 Zur sozialen Grammatik urbanen Zusammenlebens im globalen Kontext Fügt man jetzt die drei von Benhabib in ihren Ausführungen diskutierten Aspekte zusammen (demokratische Gleichheit, kulturelle Vielfalt und politische Partizipation), ergibt sich idealtypisch ein dreidimensionales Gesellschaftsmodell, in dem Multikulturalität nur eine Dimension des urbanen Zusammenlebens darstellt und im Rahmen globaler Prozesse eine neue Qualität erhält.

111). Es gibt keine primäre Korrespondenz zwischen der Identität eines Gemeinwesens und politischen Prozessen, nach denen es regiert wird. Die Identität eines Gemeinwesens bezieht sich auf andere Kriterien wie ethnische, kulturelle, sprachliche oder religiöse. Wozu die Zusammenführung beider Ebenen geführt hat, schreibt Benhabib: „Der Begriff der ‚Nation‘ und das Phänomen des ‚Nationalismus‘ haben die stillschweigende und historisch katastrophale Identifizierung dieser beiden Prozesse von Identitätsstiftung und Souveränität erlaubt, denn die Nation wird nicht nur als selbstidentischer und homogener politischer Körper, sondern auch als Quelle aller souveränen Autorität gedacht.

Beck-Gernsheim 1999). In diesem Kontext liefert uns die Europäische Union zahlreiche Beispiele für solche Lebenswege, und im Zuge dieser Entwicklungen entstehen normative sowie soziologische Fragen zu den verschiedenen Dimensionen der Staatsbürgerschaft (vgl. Benhabib 1999, S. 88). Was bindet den Status der Staatsbürgerschaft an die nationale Zugehörigkeit? Nichts, so Benhabib, außer einem schon immer falschen politischen Romantizismus, der Nation und Demos gleichsetzt. Mit den Prinzipien eines demokratischen Gemeinwesens sei dieser im Abstammungsprinzip festgeschriebene Romantizismus nicht zu vereinbaren (vgl.

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